Lange Zeit herrschte hier Stille.

Der Sommer in der Hauptstadt wurde gelebt&geliebt.
Kostbare Momente gesammelt und fest im Herzen verschlossen.
Ich mußte mich von Menschen verabschieden, trauern und wieder aufstehen.

Momentan bin ich von einer unendlichen Dankbarkeit erfüllt.
Ich bin dankbar, dass ich jeden Tag wahre & aufrichtige Liebe erfahren darf und ich bin dankbar, dass ich meine Kinder auf ihrem Weg begleiten darf.

Ich weiß nicht, wie lange ich diesen doch noch recht kleinen Blog am Leben erhalten werde.
Aber ich wollte euch wissen lassen, dass es mir mehr als gut geht und ihr euch keine Sorgen machen braucht.

Man liest sich……

Seit Wochen hatte ich Angst dieser Herausforderung nicht gewachsen zu sein und nach dem vierten Tag, stosse ich langsam aber sicher an die Grenzen meiner Belastbarkeit.
Die alljährliche Schließzeit des Kindergartens hat begonnen und mit dieser Tage, die sich trotz zahlreicher Unternehmungen wie Kaugummi ziehen.

Dazu kommt, dass der Jüngste seit Neustem kneift, beißt, an den Haaren zieht und trotz eines lautstarken „Nein!“ und einer sichtlich erbosten Mutter nicht davon abläßt.
In Gedanken sehe ich schon Katja Saalfrank die Tür öffnen oder mich in einer Nacht & Nebelaktion mit Hause Robbie Williams durchbrennen um in die Hügel Hollywood`s zu ziehen.

Iich frage mich, warum er das tut und wie ich ihn davon abbringen kann (das Tochterkind hat diese gewalttätige Phase völlig ausgelassen, gleicht es aber mit oscarreifen Trotzanfällen momentan sehr gut aus).
Irgendwelchge Tips, Erfahrungen, beruhigende Mantras?

Unsere Herzen schlagen wieder im Einklang und die Seele & das Herz sind um Einiges leichter.

Ich bin froh und dankbar, dass die grauen Wolken vorrüber gezogen sind.

In wenigen Minuten beginnt die große Aussprache mit der Herzensfreundin.

Das was wir haben ist einfach zu wichtig und so einzigartig, dass es sich lohnt zu kämpfen.

Ich hoffe sehr, dass das Gewitter unsere kleine Welt etwas reinigen wird.

Es liegt schwer im Herzen & auf der Seele:

Die Erkenntnis, dass sich zwei Menschen in ihren unterschiedlichen Leben verloren haben und das Band was einst zwischen ihnen war, zerissen ist.
Freundschaft ist eine Form von Liebe und es passiert auch dort, dass sich Gefühle verändern und Vorstellungen voneinander nicht gelebt und erfüllt werden.

Es brauchte gar kein schwerwiegendes Ereignis um meine kleine Welt in eine Trümmerlandschaft zu verwandeln.

Manchmal genügt auch einfach nur, wenn nichts gesagt oder getan wird.

Die Erkenntnis, dass nichts mehr so sein wird wie früher, wiegt schwer.

…Denn wir stehn hier im Regen, haben uns nichts mehr zu geben.
…Und es ist besser wenn du gehst.
…Denn es ist Zeit sich einzugestehn, dass es nicht geht
…Es gibt nichts mehr zu reden. Denn wenn´s nur regnet, ist es besser aufzugeben…

In der nächsten Woche wird das Tochterkind ihre Kinderkrippentruppe verlassen.
Sie hängt mit ihrem ganzen, kleinen Herzen an ihrer Erzieherin, von welcher sie sich aber nun mal trennen muß.

Jetzt kommt ihr ins Spiel:
Ich brauche ganz dringend Vorschläge, was man ihr zum Abschied schenken könnte.
Sie ist eine junge, freche, modische Frau die sich sicherlich auch mal über etwas anderes als eine Päckchen Kaffee oder Merci freut.

Los her mit den Kommentaren!!!

Ich kann und will es einfach nicht….

Heute wieder in doppelter Ausführung auf dem Spielplatz mit Schlaf, Verdauungs,- und anderen Kleinkindpipapoerzählungen unfreiweillig zugetextet worden.
Mich interessiert einfach nicht, was es zum Abendbrot gibt oder wie hoch der Betreungsschlüssel in ihrem Kindergarten ist.

Ich bin mit ganzem Herzen Mutter und interessiere mich natürlich auch mal für all die kleinen Dinge, die das Elterndarsein mit sich bringen. Aber muß das immer wieder der Einstieg in ein Gespräch sein?
Warum kann man sich nicht auch einfach mal über die neue H&M Herbstkollektion oder das beste Sushirestaurant Berlins unterhalten?
Und warum erntet man jedes Mal aufs Neue vernichtenende Blicke, wenn man nicht auf das Gespräch eingeht und sich nicht gleich zum nächsten Pekip Kaffeekränzchen vormerken läßt?

Warum habe ich immer wieder aufs neue das Gefühl, dass ich allein auf dem weiten Berliner Spielplatzsand stehe?

Wo sind nur die Frauen, die ein kleines bißchen in meiner Welt leben?

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